FC Sachsen gewinnt Stadtderby

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FC Sachsen gewinnt Stadtderby

Beitragvon salech » 26.04.2011 07:22

Nachholpartien

Abstiegskampf in der Oberliga: In Leipzig sahen knapp 8.500 Zuschauer einen Sieg des FC Sachsen gegen den 1.FC L-*-K. In Chemnitz verliefen sich 189 Fans, sahen aber immerhin sechs Tore der kleinen "Himmelblauen".
Der FC Sachsen Leipzig hat nach 13 sieglosen Spielen ein Lebenszeichen gesendet. Vier Tage nach der Entlassung von Cheftrainer Heyne setzten sich die "Leutzscher" im Stadtderby gegen L-*-K Leipzig mit 2:0 durch und vergrößerten den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf sechs Punkte.

L-*-K drückt und trifft ins eigene Tor

L-*-K Leipzig dominierte von der ersten Minute an und hatte bereits früh den Führungstreffer auf dem Fuß. Nach 120 Sekunden nutzte Seipel eine Unsicherheit im Sachsen-Strafraum, hämmerte den Ball aus spitzem Winkel aber an den Außenpfosten. Nur wenige Augenblicke später zog Heusel aus 20 Metern ab. Diesmal klärte FCS-Keeper Weiß.
Die Gastgeber ließen sich in der Anfangsphase nicht im Lok-Strafraum blicken und hatten in der 14. Minute Glück, als der freistehende Kieback zu lange zögerte. Weiß warf sich noch in den Ball und rettete. Nach 17 Minuten führte überraschend der FC Sachsen: Heinze hatte Lee Gandaa geschickt, der an der Grundlinie den Ball in Richtung Tor spitzelte. Lok-Spieler Knoof verlängerte die Kugel unglücklich in den eigenen Kasten. Die Blau-Gelben erholten sich aber schnell von dem Rückstand und belagerten weiter das Sachsen-Tor. Bei einem Devati-Schuss aus 18 Metern warf sich aber noch ein "Leutzscher" in den Ball. Dann entschied Schiedsrichter Simon bei zwei strittigen Hand-Situationen im Strafraum des FC Sachsen nicht auf Elfmeter.

Heinze macht den Sack zu

Die zweite Halbzeit begann für die "Leutzscher" wie gemalt. Nachdem Seitz dem Lok-Spieler Brotkorb in der 48. Minute den Ball abluchste und querlegte, musste Heinze nur noch den Fuß hinhalten und vollendete zum 2:0. Zwei Minuten später wollte es FCS-Spieler Shubitidze zu genau machen und schlenzte das Leder knapp über den Winkel. L-*-K fand danach erstmal überhaupt nicht statt. Erst in der 63. Minute ein Lebenszeichen: Brumme köpfte den Ball aber in die Arme von Weiß. Insgesamt stand die Verteidigung des FC Sachsen sehr sicher, während sich in das Lok-Spiel immer mehr Stock- und Abspielfehler einschlichen. Shubitidze hätte drei Minuten vor dem Abpfiff für die kampfstarken "Sachsen" sogar noch den dritten Treffer erzielten können, Jakisch rettete aber im letzten Moment.

Das meinten beide Trainer

Mike Sadlo (Trainer L-*-K Leipzig): "Ich bin maßlos enttäuscht - nicht weil es ein Derby war, sondern weil wir uns selbst geschlagen haben. Wir haben uns die Tore selbst reingelegt. Nach dem 0:2 ist uns dann nach vorn nichts mehr eingefallen. Wir werden höchstwahrscheinlich bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen."

Christian Kaubitzsch (Interimstrainer FC Sachsen): "Wir hatten uns vorgenommen, für unseren altern Trainer das Ding zu ziehen. In der ersten Hälfte war der Fußballgott auf unserer Seite. Nach dem Wechsel, als wir das 2:0 erzielt haben, kamen uns die stereotypen Eingaben von L-*-K zu Gute. Am Ende haben wir das Spiel clever nach Hause gebracht. Wie es bei mir weitergeht, entscheide ich morgen. Ich will noch eine Nacht drüber schlafen."
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A... HOCH FÜR CHEMIE!!!
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