Terrornetzwerk Al Kaida

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Terrornetzwerk Al Kaida

Beitragvon salech » 02.05.2011 14:24

US-Spezialeinheiten töten Osama bin Laden

Seit 10 Jahren galt er als der meistgesuchte Terrorist der Welt, seit knapp einem Jahr hatten die USA Informationen über seinen Aufenthaltsort. Nun haben US-Spezialkräfte Al-Kaida-Chef Osama bin Laden getötet. In den USA brachen Jubelstürme aus, allerdings werden auch terroristische Vergeltungsschläge befürchtet.

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Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ist tot. Das teilte US-Präsident Barack Obama am frühen Morgen in einer Fernsehansprache mit. Demnach wurde der meistgesuchte Terrorist der Welt am Sonntag bei einem Einsatz von US-Spezialeinsatzkräften in Pakistan getötet. Seine Leiche sei sichergestellt worden. Einem Bericht des Fernsehsenders CNN zufolge wurde sie anhand einer DNA-Analyse eindeutig identifiziert.

Leiche bereits beigesetzt

Bestätigt wurde die Tötung des Al-Kaida-Chefs inzwischen auch vom pakistanischen Geheimdienst ISI. Dessen Chef Ahmed Shuja Pasha sagte, bin Laden sei bei einer gemeinsamen Operation amerikanischer und pakistanischer Sicherheitskräfte in der Stadt Abbottabad, 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Islamabad. Auch ein Sohn und drei Wachleute bin Ladens sollen demnach bei der Aktion ums Leben gekommen sein. Die drei Ehefrauen des Terrorchefs, sechs seiner Söhne und vier seiner Mitstreiter wurden festgenommen.

Die Leiche bin Ladens ist nach Angaben der US-Regierung bereits auf See bestattet worden. Die Beisetzung fand nach islamischen Ritus statt, innerhalb von 24 Stunden und nach einer rituellen Waschung. Die im Islam unübliche Seebestattung war die einzige Möglichkeit die die USA gesehen haben. So soll zum einen verhindert werden, dass bin Ladens Grab zur Pilgerstätte wird. Außerdem wäre es schwierig geworden, ein Land für eine bin-Laden-Beerdigung zu finden, erklärte die Regierung.

Obama: Bin Ladens Tod löst Terrorproblem nicht

In seiner Fernsehansprache sagte US-Präsident Obama, dass die US-Regierung bereits im August 2010 erste Hinweise auf den Aufenthaltsort bin Ladens erhalten habe. Nachdem sich diese in den vergangenen Wochen verdichteten, habe man sich entschlossen zu handeln. Obama mahnte zugleich, mit dem Tod des Terroristenführers sei der Kampf gegen den Terrorismus nicht zu Ende. Er betonte zudem, dass sich die USA nicht im Krieg mit dem Islam befänden.

"We were also united in our resolve to protect our nation and to bring those who committed this vicious attack to justice. " ("Wir waren auch vereint in unserer Entschlossenheit, unsere Nation zu schützen und jene, die diese heimtückischen Attacken ausgeführt haben, zur Rechenschaft zu ziehen.")
US-Präsident Barack Obama

Freudenfeiern in Washington

Die Nachricht vom Tod des Terroristenführers sorgte in den USA für spontane Jubelfeiern, aber auch für Besorgnis. Auf den Straßen Washingtons feierten Hunderte Amerikaner mit wehenden Fahnen und zogen singend und tanzend ums Weiße Haus. Noch während Obamas Rede verstopften Autoschlangen die Zufahrtsstraßen in die US-Hauptstadt.

Racheakte befürchtet

Gleichzeitig wurden die Sicherheitskräfte sofort in höchste Alarmbereitschaft versetzt. So rief die US-Regierung ihre Bürger in aller Welt zu erhöhter Wachsamkeit auf. Sie wurden gebeten, Massenversammlungen und Demonstrationen zu meiden. Auch deutsche Behörden mahnten zu erhöhter Vorsicht. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, forderte die Menschen zu "höchster Wachsamkeit" auf. Es sei nicht auszuschließen, dass verschiedene Terrornetzwerke den Tod des Terrorchefs rächen wollen.

Ähnlich äußerte sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Der CSU-Politiker sagte, auch in Deutschland sei durch die Tötung bin Ladens die Gefahr von Racheakten kurzfristig gestiegen. Das gelte besonders für Einrichtungen der USA in Deutschland.

Bush: Sieg für Amerika

Die Nachricht vom Tod bin Ladens ist weltweit begrüßt worden. Der frühere US-Präsident George W. Bush bezeichnete das Ereignis als "Sieg für Amerika" und gratulierte seinem Amtsnachfolger Obama.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Tötung des Terrorchefs als entscheidenden Schlag gegen das Terrornetzwerk Al Kaida. Gleichzeitig warnte sie jedoch und sagte: "Besiegt ist der internationale Terrorismus jedoch noch nicht." Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte das Vorgehen der USA und sagte: "Dass diesem Terroristen sein blutiges Handwerk gelegt werden konnte, ist eine gute Nachricht für alle friedliebenden und freiheitlich denkenden Menschen in der Welt". Bin Laden sei einer der brutalsten Terroristen der Welt gewesen. Westerwelle warnte aber gleichzeitig vor Racheakten der Islamisten. Israels Präsident Schimon Peres bezeichnete bin Ladens Tod als "großen Erfolg für die freie Welt." Ähnlich äußerte sich Großbritanniens Premierminister David Cameron. Auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen gratulierte den USA zu der Aktion und nannte sie einen bedeutenden Erfolg für die Sicherheit der NATO-Verbündeten und aller, die sich den Kampf gegen den Terrorismus angeschlossen haben.

Verantwortlich für 9/11

Bin Laden gilt als Drahtzieher zahlreicher Terroranschläge. Unter anderem hat er das Attentat vom 11. September 2001 auf das World-Trade-Center in New York initiiert. Fast 3.000 Menschen waren getötet worden, als Selbstmordattentäter mit entführten Flugzeugen in die Türme geflogen waren. Ein weiteres Flugzeug raste ins Pentagon, ein viertes, das angeblich ins Weiße Haus fliegen sollte, wurde von Passagieren, die die Terroristen überwältigt hatten, in Pennsylvania zum Absturz gebracht.
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A... HOCH FÜR CHEMIE!!!
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