25. Spieltag, NOFV-Oberliga Süd

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25. Spieltag, NOFV-Oberliga Süd

Beitragvon salech » 18.04.2011 05:56

FC Sachsen Leipzig - 1. FC Magdeburg II 4:4 (2:2)

Torfolge:
1:0 (1. Minute) Norman Lee Gandaa
1:1 (20. Minute) Makangu
2:1 (31. Minute) Daniel Heinze
2:2 (44. Minute) Löw
2:3 (73. Minute) Koschwitz
3:3 (80. Minute) Mario Scholze
3:4 (89. Minute) Gerwien
4:4 (90.+2 Minute) Daniel Heinze

Zuschauer: 852

Aufstellung FC Sachsen Leipzig:
Felix Weiß; Christopher Kuckelt, Sven Werner, Enrico Köckeritz, Florian Felke; Khvicha Shubitidze, Kevin Kittler (MK), Mario Scholze, Fabian Schößler; Daniel Heinze, Norman Lee Gandaa
Ersatzspieler ohne Einsatz: Christian Schmedtje, Daniel Teichmann

Aufstellung 1. FC Magdeburg II:
Sträter, Loth (MK), Jahnel (73. Abdel), Sumelka, Koschwitz, Gerwien, Makangu, Deumelandt, Greinert, Hennecke (87. Kalkutschke), Löw (71. Glage)

Schiedsrichter: Michael Jäntsch (Meiningen)
Schiedsrichter-Assistenten: Felix Anger, Marcel Kißling

Ecken: 10:1 (5:1)

Kurioses Spiel mit am Ende keinen Sieger

Wann hat es so etwas in Leipzig-Leutzsch schon einmal gegeben? Da stürmt nur eine Mannschaft und fängt sich vier Treffer durch vier Abwehrfehler und hat selbst Chancen für ein zweistelliges Endergebnis... .
Gegen den Tabellenletzten Magdeburg II begann für das Team von Trainer Dirk Heyne alles mit einem Tor. Norman Lee Gandaa trifft bereits wenige Sekunden nach Anpfiff als er einen Shubitidze-Pass verwertet (1. Minute). Riesenmöglichkeiten für die Grün-Weißen in der Folgezeit: Kevin Kittler scheitert im Strafraum (8.), Daniel Heinze gleich doppelt (12, 15.), Mario Scholze vom rechten Strafraumeck (16.) und wieder Heinze aus 11m am Torhüter (20.). Im Gegenzug ein Magdeburger Konter über rechts (Koschwitz), der legt im Strafraum flach rüber auf Makangu und dieser trifft - 1:1. Ein Enrico Köckeritz-Kopfball wird nach 24 Minuten von der Magdeburger Torlinie geklärt, nach 31 Minuten und Anrennens endlich das 2:1 durch Daniel Heinze, der einen Querpass von Khvicha Shubitidze verwandelt. Riesenmöglichkeit zum Führungsausbau durch Daniel Heinze, der einen von Mario Scholze erkämften Ball bereits um den Abwehrspieler und den Torhüter legt aber auch den Ball knapp daneben schiebt (33.). Die Magdeburger Reserve mit dem zweiten Angriff (Konter) im Spiel - Löw passt quer auf Gerwien, der schiebt ohne Mühe ein (44.). Dann war Halbzeit.
Die Leutzscher kommen unverändert aus der Kabine und laufen weiter Sturm. Nach 56 Minuten scheitert erst Norman Lee Gandaa, Daniel Heinze und nochmal Norman im Nachschuss. Fünf Minuten später schießt Kevin Kittler aus 3m nebens Tor, kurz darauf findet sein Kopfball nach Schößler-Flanke nur den Weg zum Magdeburger Schlussmann Sträter. Dann der dritte FCM-Angriff: Koschwitz trifft nach schnellem Umkehrspiel zur 2:3-Führung und stellt den Spielverlauf gänzlich auf den Kopf (73.). Nach einer Heinze-Ecke von rechts schraubt sich Mario Scholze hoch und trifft zum umjubelten und mindestens verdienten Ausgleich (81.). Darauf scheitert der eingewechselte Sven Seitz am vierten Magdeburger Verteidiger im Strafraum (sein Geheimnis bleibt sicher warum er mit dem Ball ins Tor wollte.../86.), nach einem Kevin Kittler Strafraum-Vorstoß und Flanke auf den Kopf von eigentlich Verteidiger Sven Werner köpft dieser knapp über den Kasten (88.). Und plötzlich stands wieder 3:4 - Magdeburg setzt zum vierten Angriff im Spiel an und trifft, da Gerwien sträflich allein gelassen angespielt wird und verwandelt (89.). Doch der FC Sachsen setzt weiter nach und wird belohnt: Daniel Heinze haut die Kugel aus 5m in den Kasten (90.+2), noch wären ja drei Minuten zu spielen gewesen. Rene Ledwoch prüft aus 7m nochmal Gästehüter Sträter, der zur Ecke abwehrt und just in diese pfeift Schiri Jäntsch eine Minute zu früh ab.
Ein kurioses Spiel mit einem Ergebnis, das eigentlich beiden Mannschaften nicht viel weiterhilft - aber den Zuschauern an Unterhaltungswert nicht zu überbieten war. "Die Mannschaft ist marschiert, die Einstellung stimmt, aber über den Abschluss und die Abwehrleistung besteht Redebedarf", stellte FCS-Trainer Dirk Heyne in der anschließenden Pressekonferenz fest. Kollege Carsten Müller vom FCM II lobte ebenfalls die Leistung seiner Mannschaft, "auch wenn wir fast nur mit verteidigen beschäftigt waren. Den Leipzigern möchte ich ein Kompliment machen, was die marschiert und gelaufen sind. Die waren bis zum Schlusspfiff topfit" Und das nach über 21 zu 4 Großchancen für die Chemiker...
(ea)
A... HOCH FÜR CHEMIE!!!
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